
Die Genealogie der bukharischen Juden hat eigene Ressourcen und eigene Schwierigkeiten. Ein großer Teil der Gemeinde lebt in der Diaspora (50 000 in Queens, Zehntausende in Israel und Wien, weniger als 100 im heutigen Buchara), und das institutionelle Wissen darüber, wer wo begraben ist, verteilt sich heute über drei Kontinente.
Der jüdische Textilfriedhof in Taschkent — 16 300 Gräber, 8 Sektoren (6 jüdische + 2 russische). Er ist der erste Ort für die Suche nach Vorfahren, die im sowjetischen Zeitraum aus kleineren Zentren (Buchara, Samarkand, Kokand) nach Taschkent gezogen sind.
Der alte jüdische Friedhof in Buchara — ~10 000 Gräber, historisches Zentrum. Familien mit vor-sowjetischen Wurzeln (rabbinische, kaufmännische aus der mittelalterlichen Mahalla) lassen sich meist hierher zurückverfolgen.
Das alte jüdische Friedhof von Samarkand — am Fuße des Chodscham, nahe der Mahalla Jachudi.
Kleinere Gemeindefriedhöfe: Kokand (Khanat), Andischan, Margilan. Die Pflege ist hier unregelmäßig.
Die aschkenasische Abteilung des Botkin-Friedhofs in Taschkent — 1930er-40er Jahre, Evakuierte während der Repressionen und des Krieges.
Wichtige Datenbanken: IAJGS Cemetery Project, JewishGen, informelle Aufzeichnungen der Buchara-Stiftung über die Gemeinden von Queens/Tel Aviv.
Wir haben Arbeitskontakte zur Buchara-Stiftung und zur Verwaltung des Textilfriedhofs. Wir suchen nach jüdischem Namen, russisch-jiddischem Namen, Geburtsnamen, ungefähren jüdischen Daten.
Häufig gestellte Fragen
Oft ja — die Mazewot der bukharischen Juden sind auf Hebräisch beschriftet. Wir gleichen den Eintrag mit dem Friedhofsregister auf Russisch oder Jiddisch ab. Alle ungefähren Angaben zu Stadt und Familie beschleunigen die Suche.
Ja — für Fälle auf dem Buchara-Friedhof ist das informelle Archiv der Stiftung von unschätzbarem Wert. Bei Premium-Suchen in Buchara koordinieren wir uns mit ihr.